Was Jugoslawien heute bedeutet: Über Jugonostalgie als Widerstand

Am 29. November jährt sich der Tag der Republik, wie er in Jugoslawien begangen wurde. Potjeh Stojanović macht sich Gedanken darüber, was dieser Tag für die zweite und dritte Generation von Gastarbeiter_innen bedeutet. Juli 1995. Unter dem Kommando Ratko Mladićs werden 8.000 muslimisch-bosnische Männer und Jungen von der VRS (dt. Armee der Serbischen Republik) ermordet. Zahlreiche Soldat_innen dieser Armee unterstanden
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Präsidentschaftswahl in Chile: Der Kampf gegen Pinochets Erbe

In Chile gibt es kurz vor Weihnachten eine Stichwahl zwischen dem rechtsextremen Kandidaten José Antonio Kast und seinem linken Kontrahenten Gabriel Boric. Der Ausgang der Wahl wird nicht nur die politische Ausrichtung, sondern auch die neue Verfassung beeinflussen, schreibt Aaron Tauss. Die erste Runde der Präsidentschaftswahlen in Chile vergangenen Sonntag stand im Zeichen der Polarisierung. Der rechtsextreme José Antonio Kast
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Nachbar*innen und Rassismuserfahrungen im Gemeindebau

Die dritte Ausgabe des Podcasts: „Bitte halten Sie die Grünflächen rein und die Hunde fern” vom Kollektiv Raumstation. Die dritte Ausgabe spielt in der Anton-Sattler-Gasse im 22. Bezirk. Mit Rachel Ita Amah spricht die Raumstation über die Ersatz-Oma im Stock darüber und das Kümmern um Nachbar*innen, sowie über Rassismuserfahrungen. Mit Angelika Gabauer von der TU Wien wird das Thema Altern und
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Ostgrenze: Die Folgen der Geflüchtetenpolitik von Polen und der EU

Die humanitäre Katastrophe und das Leid der Flüchtenden im Grenzgebiet zwischen Polen und Weißrussland sind die Folgen der rechten polnischen Regierung, der Arbeit von Frontex und der Haltung der Europäischen Union, schreibt der Soziologe Gavin Rae. An den Grenzen der Europäischen Union entwickelt sich erneut eine humanitäre Katastrophe. In den letzten Wochen sind mindestens acht Flüchtende bei dem Versuch, von
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COP26: Was bei den Protesten während der Weltklimakonferenz passiert

Im schottischen Glasgow findet zurzeit die 26. Weltklimakonferenz statt. Durch vielfältige Aktionen leistet die globale Zivilgesellschaft Widerstand, um Druck auf die politischen Entscheidungsträger*innen auszuüben. Über die Ereignisse vor Ort berichtet Judith Neumann. Massendemos, Protest und Austausch in Glasgow. Am 31. Oktober startete mit einem Jahr Verspätung der 26. Weltklimagipfel – auch genannt COP26 (Conference of the parties, dt.: Vertragsstaatenkonferenz) –
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4 Tipps für den Aufbau von schlagkräftigen Bewegungen

Nur zwei Jahre sind Aktivist:innen durchschnittlich bei politischen Gruppen aktiv. Laura Grossmann vom Verein Humus überlegt, wie wir das ändern können und was Wissensweitergabe damit zu tun hat. Bei einem politischen Treffen kommt die Frage auf, wer die nächste Presseaussendung schreiben kann oder wer eine Meinung zu einer neuen Aktionsform äußern möchte. Oft landet beides bei erfahrenen Aktivist:innen. Logisch, schließlich
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