Category: Antifaschismus und Antirassismus

Angeklagte Identitäre: Warum der Prozess mehr schaden als nützen könnte

17 AktivistInnen der rechtsextremen Identitären Bewegung (IB) stehen unter Anklage – darunter zehn führende Kader. Der Gerichtsprozess wird die Identitären die nächsten Monate beschäftigen. Doch das Spektakel birgt auch Gefahren und könnte am Ende den Rechtsextremisten auch nützen, meinen Kathrin Glösel und Julian Bruns. Anfänglich ging es in den Ermittlungen gegen die Identitären gar nicht um ihre Aktionen. Nicht die
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Was ist uns Mauthausen wert? Zur politischen Instrumentalisierung des Gedenkens

Seit der österreichische Staat an der KZ-Gedenkstätte Mauthausen seiner Verantwortung nachkommt, also seit 1947, ist das Geld für die Gestaltung und den Betrieb knapp. Besser gesagt: die Mittel werden knapp gehalten. Wenn dann doch Geld fließt, wie zuletzt Anfang der 2000er, hat das seinen Preis. Denn der symbolische Wert Mauthausens ist hoch. Ein Kommentar von Wolfgang Schmutz. Auch wenn das
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„Verschämter Antisemitismus ist in der FPÖ Parteiräson“: Andreas Peham über Gudenus und die Soros-Legende

Warum verbreitet FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus Verschwörungstheorien über den ungarisch-jüdischen Milliardär George Soros? Ein Gespräch mit dem Rechtsextremismus- und Antisemitismus-Experten Andreas Peham. mosaik: Johann Gudenus meint in einem Interview, es gäbe „stichhaltige Gerüchte“, dass George Soros daran beteiligt sei, „gezielt Migrantenströme nach Europa zu unterstützen“. Woher stammen diese Gerüchte? Andreas Peham: Diese Soros-Legende kommt aus Kreisen des ungarischen Rechtsextremismus. Sie wurde zunächst von
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„Es gibt in Europa wenig Interesse, sich mit Islamophobie auseinanderzusetzen.“ Farid Hafez im Interview

Der Politikwissenschaftler Farid Hafez gilt als Österreichs Pionier der Islamophobie-Forschung – und als politisch umstritten. Soeben ist die dritte Ausgabe des jährlichen „European Islamophobia Report“ erschienen. Darin wird die Zunahme von Rassismus gegen MuslimInnen in ganz Europa dokumentiert. Herausgegeben wird der Bericht von Farid Hafez und Enes Baraklı, veröffentlicht und finanziert von der SETA-Stiftung in Ankara, die als AKP-nahe gilt.
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