Category: Arbeit

Sexarbeit in der Corona-Krise: Vom Staat im Stich gelassen

Sexarbeiter*innen dürfen in der Corona-Krise ihrer Arbeit nicht nachgehen und sind oft von Unterstützungsleistungen ausgeschlossen. Das hat dramatische Konsequenzen, wie Maria Hörtner vom Verein LEFÖ berichtet. Dass Migrant*innen durch globale Ungleichheit dazu gezwungen werden, prekäre, nicht abgesicherte und oftmals informelle Tätigkeiten auszuüben, ist nichts Neues. Nun sind viele dieser Berufe auf einmal „systemrelevant“ und Politiker*innen betonen ihre Notwendigkeit. Der österreichische
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Wie die APA die Corona-Krise zum Stellenabbau missbraucht

25 Menschen sollen ihren Job in der APA verlieren – obwohl die Presseagentur eines der wenigen profitablen Unternehmen in Österreichs Medienlandschaft ist. Die Geschäftsführung missbraucht die Corona-Krise, um anständig bezahlte ältere durch schlecht bezahlte jüngere Kolleg*innen zu ersetzen, schreibt die Ex-APA-Journalistin Christine P. Der 4. Mai war kein guter Tag für Österreich. Die Arbeitslosigkeit, erfuhr die Öffentlichkeit da, liegt mittlerweile
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Warenlager statt Elfenbeinturm: Die Klassenpolitik von unten der Angry Workers

Die Ausbeutung verstehen, die Ausgebeuteten organisieren: Mit diesem Ziel haben die Angry Workers, britische AktivistInnen, sechs Jahre lang in einem Warenlager geschuftet. Ihr Buch über die harte körperliche und politische Arbeit ist nun auf Deutsch erschienen. Im Jänner 2014 zog die Gruppe junger AktivistInnen nach Greenford, ans westliche Ende Londons. Sie wollten das Leben der ArbeiterInnenklasse kennenlernen, nicht mehr nur
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Wie sich 24-Stunden-Betreuer*innen in der Corona-Krise organisieren

Die Corona-Krise offenbarte, wie wichtig die Arbeit von 24-Stunden-Betreuer*innen ist. Doch an ihren miesen Arbeitsbedingungen ändert sich nicht. Im Gegenteil: Sie verschlechtern sich sogar, wie Flavia Matei schreibt. Zunehmend organisieren sich die Betreuer*innen. 24-Stunden-Personenbetreuer*innen sind unverzichtbar, mies bezahlt, prekär beschäftigt und wenig gewürdigt. Sie arbeiten als Ein-Personen-Unternehmen, sind jedoch meist nur scheinselbstständig und vollkommen von Vermittlungsagenturen abhängig. Soweit, so bekannt.
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