Sozialbereich: „Ich befürchte faule Deals bei der Arbeitszeit“

Im Jänner wurde der aktuelle Kollektivvertrag für den privaten Gesundheits- und Sozialbereich (SWÖ) abgeschlossen. Anna Svec hat mit der Betriebsratsvorsitzenden Selma Schacht über chronische Unterbezahlung, die dringend notwendige Arbeitszeitverkürzung und den sozialpartnerschaftlichen Einheitsbrei gesprochen. Zum Einstieg: Wer arbeitet denn eigentlich im privaten Gesundheits- und Sozialbereich? Unsere Branche ist sehr vielfältig. Die über 100.000 ArbeiterInnen und Angestellten, und leider auch immer mehr
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5 Dinge, die wir von der Bewegung gegen CETA und TTIP lernen können

Die Bewegung gegen CETA und TTIP ist ein Beispiel dafür, wie soziale Bewegungen erfolgreich sein können. Unmittelbar vor der Abstimmung zu CETA im Europäischen Parlament zieht Mosaik-Redakteur Martin Konecny eine vorläufige Bilanz. Am Mittwoch den 15. Februar wird das Europäische Parlament über CETA – das Handels- und Investitionsabkommen mit Kanada – abstimmen. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird eine Mehrheit der ParlamentarierInnen,
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„Wie Diebe in der Nacht“ – Was bleibt von Rumäniens Massenprotesten?

Hunderttausende Menschen protestierten in den vergangenen Wochen in Rumäniens Städten gegen Korruption und Vetternwirtschaft. Die Demonstrationen wurden entweder als progressive Bewegung oder als reaktionärer Protest dargestellt. Doch beide Erklärungsmuster greifen zu kurz. Auslöser der Proteste war der Versuch der amtierenden Regierungskoalition, die Antikorruptionsgesetze zu lockern und das Strafrecht durch eine Eilverordnung zu ändern – ein dreister Versuch, einzelne Regierungsmitglieder und
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Fünf Thesen, wie wir zum guten Leben für alle kommen

Das gute Leben für alle ist kein Wohlfühlkonzept, sondern eine praktische Utopie. Andreas Novy erklärt in fünf Thesen, wie wir ihr näherkommen. Die folgenden Thesen wurden von Andreas Novy zum Auftakt des „Gutes Leben für alle“ Kongress 2017 mit mehr als 1.000 TeilnehmerInnen in Wien vorgestellt. 1. Gesellschaften brauchen Utopien, die Orientierung geben Angesichts der Angriffe auf zivilisatorische Errungenschaften wie
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Warum wir Josef Pühringer nicht vermissen werden

Nach 22 Jahren tritt Josef Pühringer ab. Er stand für eine Politik aus Sozialabbau mit bedenklicher Nähe zur extremen Rechten – die Oberösterreich schon bald einen FPÖ-Landeshauptmann bescheren könnte, analysieren Nina Andree und Marco Pühringer. Nach den Landtagswahlen 2015 versprach Josef Pühringer den WählerInnen noch großmundig, bis zum Ende der Legislaturperiode im Amt zu bleiben. Jetzt ist es aber doch
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Wie Sobotka an der Orbanisierung Österreichs arbeitet

Der Innenminister hat angekündigt, das Demonstrationsrecht deutlich einschränken zu wollen. Mittlerweile ist er zwar in einigen Punkten zurückgerudert. Seine Vorschläge sind trotzdem klar verfassungswidrig und greifen in ein Grundrecht ein, ohne das Demokratie aufhört, eine solche zu sein: Der Vorstoß trägt eine autoritäre Handschrift. Was genau hat der Innenminister letzte Woche vorgeschlagen? Im Kern stehen drei „Neuerungen“, mit denen Wolfgang
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