Category: Verteilungsfragen

Warum sich Studierende und Lehrende gegen das neue Uni-Gesetz wehren

Das neue Universitätsgesetz verschlechtert die Lage nicht nur für die Studierenden. Auch für die Lehrenden bedeutet das Uni-Gesetz weniger Mitbestimmungsrechte, befristete Anstellungsverhältnisse und die Verschärfung einer, in Corona-Zeiten ohnehin prekären, Situation. Jan Niggemann beschreibt die Lage für sich und seine Kolleg*innen und erklärt, wie ein Abbau von Ungleichheiten im Universitätssystem vonstatten gehen könnte. Eigentlich verwundert es kaum noch: Während die
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Studienrechts-Verschärfung: 24 ECTS sind noch unser kleinstes Problem

Unorganisierte Empörung über das neue Studienrecht nutzt weder der Österreichschen Hochschüler*innenschaft noch den Studierenden. Denn die neuen Auflagen sind nur ein Teil des eigentlichen Problems: der finanziellen Unsicherheit im Studierendenalltag. Hier müssen linke Kräfte ansetzen, um Studierende zu mobilisieren, schreibt Max Veulliet. Ob Schwarz-Blau, Rot-Schwarz oder jetzt Türkis-Grün: Österreichs Universitäten wurden in den letzten 20 Jahren von jeder Regierung mehr
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Zurück zur Elite-Uni: Was die Uni-Novelle für Studierende bedeutet

Frisch aus der Schule, finanziell unterstützt von den Eltern und bereit, sich möglichst schnell auf dem Arbeitsmarkt zu verwerten. So stellt sich die türkis-grüne Bundesregierung Studierende vor. Die Realität ist eine andere. Die geplante Novelle des Universitätsgesetzes soll die Studierenden weiter unter Druck setzen und wird vor allem eines bezwecken: eine Verschärfung der Studienbedingungen, schreibt Teresa Petrik. 16 ECTS sollen
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Hunger in der Pandemie: Wer von Hamsterkäufen profitiert

Die Corona-Pandemie verschärft den weltweiten Hunger und die damit einhergehenden Ungleichheiten. Um dagegen vorzugehen braucht es verbindliche Regulierungen für Konzerne, schreiben Tina Wirnsberger und Lukas Schmidt. Im März erlebte die österreichische Bevölkerung was es bedeutet, mit einer beschränkten Auswahl an Lebensmitteln auszukommen. Die Corona-Krise führte zu Hamsterkäufen, Supermarktregale wurden nicht zeitnah aufgefüllt. Heute sind die Gänge der österreichischen Supermärkte längst
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