Category: Medien

An die Tasten! Feministische Woche auf mosaik

Anlässlich des feministischen Kampftages am achten März schreiben auf mosaik eine Woche lang nur FLINTA* (Frauen-Lesben-Intersexuell-Nicht-binär-Transgender-Agender). Dass wir die feministische Woche auch 2022 noch brauchen, hat sich im vergangenen Jahr zu Genüge gezeigt. 2021 war das Jahr des Sexismus-Skandals im österreichischen Boulevardjournalismus. Dass sich der Aufdeckung der Vorwürfe rund um den Medienmanager Wolfgang Fellner ein außer-österreichisches Medium annehmen musste, spricht
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Brasiliens sozialistische Influencerin: Sabrina Fernandes im Interview

Mit ihren Youtubevideos zu Ökosozialismus und zur Kritik an Bolsonaro erreicht die Influencerin Sabrina Fernandes Hunderttausende. Warum sie live auf Twitch „Die Sims” spielt, wie sie mit der Personalisierung im Social-Media-Aktivismus umgeht und welche Tipps sie für uns in Österreich hat, erzählt sie im Interview mit mosaik-Redakteurin Lisa Mittendrein. Mosaik-Blog: Du hast das Unmögliche geschafft – du erreichst mit linken
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Ein Gespenst geht um in Österreich – besonders in der Medienlandschaft

Antikommunismus ist ein mediales und kein gesellschaftliches Phänomen, schreibt Tobias Schweiger. Eine Analyse nach dem Wahlerfolg der Grazer KPÖ. Ex-Kanzler Sebastian Kurz ist „nachdenklich gestimmt”, liberale Journalist*innen werden auf einmal zu Realsozialismus-Expert*innen. Sie fürchten sich vor „Stalingraz” und stellen haarsträubende Rechtsextremismus-Vergleiche an. Der Wahlsieg der KPÖ in Graz hat den Kommunismus für kurze Zeit ins Zentrum medialer Aufmerksamkeit katapultiert.  Während
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Ein Chefredakteur, das N-Wort und der Kontext Österreich

Ein österreichischer Chefredakteur einer „linksliberalen“ Wochenzeitschrift meint, dass das Erwähnen eines Wortes in einem gewissen Kontext vollkommen legitim ist. Der Ausgangspunkt der Debatte war, dass sich die Kanzlerkandidatin der Grünen in Deutschland, Annalena Baerbock, dafür entschuldigte, in einer Fernsehaufzeichnung, das N-Wort benützt zu haben. Das Wort wird bei der Aussendung wahrscheinlich ausgepiept werden, aber sie fand es wichtig das zu
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