Category: Medien

Ein Gespenst geht um in Österreich – besonders in der Medienlandschaft

Antikommunismus ist ein mediales und kein gesellschaftliches Phänomen, schreibt Tobias Schweiger. Eine Analyse nach dem Wahlerfolg der Grazer KPÖ. Ex-Kanzler Sebastian Kurz ist „nachdenklich gestimmt”, liberale Journalist*innen werden auf einmal zu Realsozialismus-Expert*innen. Sie fürchten sich vor „Stalingraz” und stellen haarsträubende Rechtsextremismus-Vergleiche an. Der Wahlsieg der KPÖ in Graz hat den Kommunismus für kurze Zeit ins Zentrum medialer Aufmerksamkeit katapultiert.  Während
mehr

Ein Chefredakteur, das N-Wort und der Kontext Österreich

Ein österreichischer Chefredakteur einer „linksliberalen“ Wochenzeitschrift meint, dass das Erwähnen eines Wortes in einem gewissen Kontext vollkommen legitim ist. Der Ausgangspunkt der Debatte war, dass sich die Kanzlerkandidatin der Grünen in Deutschland, Annalena Baerbock, dafür entschuldigte, in einer Fernsehaufzeichnung, das N-Wort benützt zu haben. Das Wort wird bei der Aussendung wahrscheinlich ausgepiept werden, aber sie fand es wichtig das zu
mehr

„Das Damengambit”: Auf Netflix gegen den Antikommunismus

In der Serie „Das Damengambit” (engl.: Queen’s Gambit) geht es um viel mehr als nur Schach. Die Serie liefert eine Darstellung des Kalten Krieges, fern von jeglichen Hollywood-Utopien. Mosaik-Redakteure Mahdi Rahimi und Adam Baltner werfen einen Blick auf eine Welt, in der US-amerikanische Schachbretter Luxusgüter sind und solidarischer Schachsport von sowjetischen Gegenspieler*innen erlernt werden muss. Aber Achtung, dieser Text enthält
mehr

Wie die APA die Corona-Krise zum Stellenabbau missbraucht

25 Menschen sollen ihren Job in der APA verlieren – obwohl die Presseagentur eines der wenigen profitablen Unternehmen in Österreichs Medienlandschaft ist. Die Geschäftsführung missbraucht die Corona-Krise, um anständig bezahlte ältere durch schlecht bezahlte jüngere Kolleg*innen zu ersetzen, schreibt die Ex-APA-Journalistin Christine P. Der 4. Mai war kein guter Tag für Österreich. Die Arbeitslosigkeit, erfuhr die Öffentlichkeit da, liegt mittlerweile
mehr