Sanktionen: Friedlicher Druck oder ausbluten der Vielen?

D.W.E. Carlier

Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine stehen Sanktionen im Mittelpunkt politischer Maßnahmen und Debatten. Sie sollen den Druck auf das russische Regime erhöhen, damit dieses von der Ukraine ablässt. In der heutigen Ausgabe des Mosaik-Podcast hört ihr einen Mitschnitt zum Thema Sanktionen aus der LINKS-Talk Reihe über den Krieg in der Ukraine. Die Veranstaltung fand am 7. Juli 2022 online statt.

Für manche stellen Sanktionen eine Alternative zur militärischen Konfrontation und Aufrüstung dar, für andere scheinen Sanktionen militärische Handlungen nur mehr zu ergänzen. Wieder andere lehnen Sanktionen grundsätzlich ab. Gute Gründe also um den Themenkomplex „Sanktionen“ aus einer linken Perspektive näher zu beleuchten. Wie steht die Linke zu Sanktionen? Welche Erfahrungen wurden mit Sanktionsmaßnahmen gemacht? Wie hängen Sanktionen mit den globalen Machtstrukturen zusammen? Wann und wo haben Linke in der Geschichte Sanktionen befürwortet, wann und warum wurden sie abgelehnt? Wie sieht es mit den derzeitigen Sanktionen gegen Russland aus und wohin können diese führen?

Diese und weitere Fragen werden im folgenden Beitrag mit Blick auf den Ukrainekrieg aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert. Hierfür hört ihr Beiträge von Alex Zora, Miriam Frauenlob, Tyma Kraitt und Martin Konecny. Die Moderation hat Flo Gecse übernommen, der eine kurze Einführung in die Veranstaltung gibt und die jeweiligen Redner:innen noch einmal gesondert vorstellt.

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