Diskriminierung und Solidarität

Ein Mittschnitt der gleichnamigen Podiumsdiskussion zum Thema “Geflüchtete in der Arbeitswelt” vom 3. Juli 2020

In der letzten Ausgabe des Mosaik-Podcast haben wir einen Beitrag zum Thema zivilgesellschaftliches Engagement, Prekarität und Gewaltverhältnisse in der Arbeit mit Geflüchteten gesendet. Dieser Beitrag war eine Aufzeichnung der online Tagung „Umkämpfte Solidaritäten, fragile Teilhabe und transformative Potentiale zivilgesellschaftlichen Engagements“, die im vergangenen Juni ausgehend von der Universität Tübingen stattgefunden hat.

Unsere Aufmerksamkeit richtet sich daher auch in der heutigen Ausgabe des Mosaik-Podcast auf die Thematik der Diskriminierung und Solidarität von Geflüchteten in der Arbeitswelt. In diesem Kontext geht es um die Fragen, wie, auf welche Weise und unter welchen widrigen Umständen Geflüchtete in die Arbeitswelt integriert werden und mit welchen Formen von Rassismus, Diskriminierung und Ausbeutung sich diese dabei konfrontiert sehen müssen. Welche Konzepte und Praktiken gibt es, um diesen Entwicklungen künftig etwas entgegen setzen zu können?

Vor dem Hintergrund dieser Fragen  senden wir einen Mitschnitt der online Podiumsdiskussion „Zwischen Diskriminierung und Solidarität – Geflüchtete in der Arbeitswelt“, die am 3. Juli 2020 im Rahmen des universitätsübergreifenden Verbundprojektes „Willkommenskultur in Deutschland“ an der Universität Tübingen veranstaltet wurde. In den kommenden 75 Minuten werden daher unterschiedliche Wortbeiträge zu hören sein: den Anfang macht Werner Schmidt (Forschungsinstitut für Arbeit, Technik und Kultur Tübingen) mit einem Beitrag zum Thema „Betrieblicher Universalismus – Nutzen und Grenzen eines Integrationsmodells“. Im Anschluss daran gibt Nikolai Huke (Universität Tübingen) Einblicke in das Thema „Rassismuserfahrungen von Geflüchteten in der Arbeitswelt“. Auf die beiden Kurzvorträge folgen zwei Kommentare, einmal von Petra Wlecklik (Ressort Migration/Teilhabe IG Metall) und von Tülay Güner (MIRA – Mit Recht bei der Arbeit, Beratungsstelle für Geflüchtete).

Die Moderation haben Hans-Jürgen Bieling (Universität Tübingen) und Michaela Kuhnhenne (Hans-Böckler-Stiftung) übernommen, die zu Beginn daher auch eine kurze Einführung in die Veranstaltung geben.

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