Corona-Klimapolitik: Umsteuern oder Vertiefung der Klimakrise?

Ein Mittschnitt der digitalen Diskussionsreihe der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung vom 22. April 2020.

In der Coronakrise wird möglich, was die Klimabewegung schon lange fordert: Der Flugverkehr steht fast still, globale Warenströme sind reduziert, Emissionen gehen zurück. Zugleich setzen Regierungen weltweit alles daran, den “Wachstumsmotor” wieder anzuwerfen und schmutzige Industrien holen sich Überlebenshilfen aus öffentlichen Geldern. In dieser Ausgabe der digitalen Disskussionsreihe der AkG, besprechen Ullrich Brand und Sophie Lampl die Fragen: Welche Möglichkeiten für eine klimagerechte Zukunft gibt es in den aktuellen Auseinandersetzungen mit Corona und welche Gefahren lauern in dem aktuellen Krisenmanagement? Sophie Lampl ist Programmdirektorin bei Greenpeace Österreich. Ulrich Brand (Universität Wien) ist unter Anderem Co-Autor von „Imperiale Lebensweise“ und Redaktionsmitglied bei Mosaik. Den Mitschnitt und die Moderation verdanken wir Sascha Radl (Universität Kassel).

Die Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AkG) existiert seit 2004 als ein offener Zusammenschluss von Sozialwissenschaftler*innen aus dem deutschsprachigen Raum. Sie hat sich gegründet um gesellschaftskritische Theorieansätze in einer Zeit weiterzuentwickeln, in der eben solche Ansätze an Hochschulen kaum noch Platz finden. Ihre digitale Diskussionsreihe zum Zustand der Welt in Zeiten von Corona steht allen interessierten Personen offen und findet immer mittwochs von 16 bis 17 Uhr via zoom statt. Links dazu finden sich unten. Außerdem können alle Ausgaben hier im Mosaik-Podcast nachgehört werden.

https://akg-online.org/aktuelles/digitale-diskussionsreihe-der-akg-gesellschaftsforschung-zeiten-sozialer-distanzierung

https://www.facebook.com/events/2305377413089280/

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