Tag Archives: Soziales

Nur Brösel für die HeldInnen: Fataler Abschluss im Sozialbereich

Der Sozialbereich hat einen neuen Kollektivvertrag. Doch die erhoffte 35-Stunden-Woche kommt nicht, die Arbeitszeit wird lediglich auf 37 Stunden reduziert – und das erst 2022. Der Abschluss ist eine katastrophale Entscheidung, schreibt Selma Schacht, die als Mitglied des Verhandlungsteams gegen den Abschluss gestimmt hat. Nun ist er da und leider kein „April-Scherz“: Die Gewerkschaften GPA-djp und vida haben einen Kollektivvertragsabschluss
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3 Gründe, warum es in der Pflege so nicht weiter gehen kann

Durch die aktuellen Kollektivvertragsverhandelungen stehen zwei wichtige Aspekte des Arbeitsalltags der Beschäftigten in der Pflege im Fokus: Arbeitszeit und Entlohnung. Das ist für Hanna Lichtenberger nicht genug. Sie plädiert dafür, auch die Organisation der Pflegearbeit in den Blick zu nehmen und eine grundlegende Reform des Pflegesektors anzugehen. Die Sicherstellung von Pflege und Betreuung ist eine drängende Aufgabe unserer Gesellschaft, drei
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Streiken für die 35-Stunden-Woche: So läuft die Streikbewegung im Sozialbereich

Es geht nicht nur um die 35-Stunden-Woche. Die Warnstreiks im Sozialbereich wenden sich auch gegen die schlechte Bezahlung und die Spaltung der Branche. Was es damit auf sich hat und wie es ist, Streiks zu organisieren, schreibt Betriebsrat Michael Gehmacher. Am 10. Februar 2020 brachten die Verhandlungen zum Kollektivvertrag der Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ KV) wieder keinen Abschluss. Seither gibt es
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Sozialbereich: „Ich befürchte faule Deals bei der Arbeitszeit“

Im Jänner wurde der aktuelle Kollektivvertrag für den privaten Gesundheits- und Sozialbereich (SWÖ) abgeschlossen. Anna Svec hat mit der Betriebsratsvorsitzenden Selma Schacht über chronische Unterbezahlung, die dringend notwendige Arbeitszeitverkürzung und den sozialpartnerschaftlichen Einheitsbrei gesprochen. Zum Einstieg: Wer arbeitet denn eigentlich im privaten Gesundheits- und Sozialbereich? Unsere Branche ist sehr vielfältig. Die über 100.000 ArbeiterInnen und Angestellten, und leider auch immer mehr
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