Kapitalismus, Krise, Inflation

Ein Mittschnitt der LINKS-Podiumsdiskussion zum Thema Teuerungen? Linke Antworten statt Ohnmacht, die im Oktober in Wien stattgefunden hat. 

Im Zuge der sich wechselseitig beeinflussenden, multiplen Krisen zeigt sich die Krisenhaftigkeit des Kapitalismus derzeit auf Ebene des Klimas, der Demokratie wie auch im Bereich der sozialen Reproduktion. Zusätzlich dazu verschärfen sich die massiven Teuerungen aktuell insoweit, als sie für viele Bevölkerungsgruppen mehr und mehr zu einem Überlebenskampf werden. Welche verheerenden ökonomischen und sozialen Folgen diese Entwicklungen letztlich mit sich bringen, werden die kommenden Monate unter Beweis stellen.

Während Energiekonzerne auf der einen Seite weiterhin Gewinne einfahren und profitieren, bleiben die Maßnahmen durch Regierungen auf der anderen Seite überschaubar. Auch wenn sich Gewerkschaften mehr und mehr in Stellung bringen, zeigt sich, dass auch in Österreich starke linke Initiativen und Akteur:innen fehlen, die Antworten und mögliche Auswege aus der aktuellen Krise liefern und von denen sich Menschen angesprochen fühlen. Um aber die aktuellen Entwicklungen verstehen zu können, sind linke Analysen in Bezug auf das Thema Inflation unabdingbar. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema „Teuerungen? Linke Antworten statt Ohnmacht“, die am siebten Oktober in Wien stattgefunden hat, haben hierzu Verteter:innen von LINKS, aus Gewerkschaft, Sozialdemokratie wie auch vom neuen Bündnis Es reicht! gemeinsam diskutiert. Im Folgenden hört ihr ein Input der Podiumsdiskussion, der noch einmal den grundlegenden Zusammenhang von Kapitalismus, Krise und Inflation aus einer linken Perspektive beleuchtet. Die Rednerin möchte anonym bleiben.