Es braucht anscheinend nicht viel, um von Andreas Gabalier angezeigt zu werden. Vergangenen Februar hat dieser gegen zwei Größen des österreichischen, linken Hiphops eine Anzeige wegen “gefährlicher Drohung” eingebracht. Aufgrund einer Zeile und einer Geste. Im Hiphop.

Rainer Hackauf und Paul Herbinger hatten das Vergnügen sich vergangene Woche für Mosaik mit Kid Pex zu treffen. Kid Pex schlägt seit seinem Debüt Album Gastarbeiterlife (2009) immer höhere Wellen in der österreichischen Hiphop-Szene. Ab Oktober hostet er gemeinsam mit ESRAP auch wieder das monatliche Gürtel Squad im Wiener Rhiz, bei dem mitunter auch dem Hiphop-Nachwuchs eine Bühne geboten wird. Einige kennen ihn möglicherweise auch von seinem Auftritt bei der Donnerstagsdemo.

Angesichts der Tatsache, dass die Wiener Staatsanwaltschaft das Verfahren zu Gabaliers Anzeige eingestellt hat, spricht Rainer mit Kid Pex über die Reaktionen auf die sogenannte Hiphop-Staatsaffäre seitens der Hiphop-Community, der Rechten und der Rechtsradikalen. Im Interview erzählt Kid Pex, warum sich daraus jedoch keine linke Strategie für den Umgang mit Figuren wie Kickl und Kurz entwickeln lässt, warum es bei der “Berlusconi-artigen” Sendung von Wolfgang Fellner doch recht lustig war, und von welchen Politiker*innen man seiner Ansicht nach etwas halten kann. Näheres zu der Anzeige durch Gabalier erklärt er selbst am besten:

 

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