Vom eigenen Verlag wird es als das „kontroverseste Buch des Jahres“ bezeichnet. Laut dem Verleger Phillip Stein kündige sich mit dem Buch gar ein „fundamentaler Neubeginn“ innerhalb der Rechten an: Gemeint ist der im Dresdner Jungeuropa Verlag jüngst erschienene Sammelband „Marx von rechts“. Dieser ziele laut seinem Herausgeber Benedikt Kaiser darauf ab, die rechte und konservative Tradition der Affirmation von wirtschaftlichem Liberalismus zu durchbrechen. Stattdessen soll durch eine rechte Neu-Lektüre von Karl Marx, die Kritik des Kapitalismus zu einem theoretischen Zentrum der gegenwärtigen Rechten gemacht werden.

Werden wir folglich bald Zeuge einer Neuen Rechten Marxlektüre? Ersetzt der Klassenkampf gar bald den Kampf der Kulturen? Oder wollte auch die Rechte bloß von der guten Marktlage im Marxjahr profitieren?

Thomas Waimer bespricht das Buch „Marx von rechts“.

Dieser Beitrag erschien bereits am 17.01.2019 bei Radio Blau.

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