Die Aktivistin Isabel Cabanillas wurde in Ciudad Juárez getötet. Der Angriff gilt dabei der feministischen Bewegung im Norden Mexikos.

Es sind die alltäglichen Dinge, die zeigen, wie furchtbar die Zustände sind. Nachrichten wie „Pass auf dich auf und melde dich, wenn du ankommst“ oder „Ich bin jetzt zu Hause. Pass auch auf dich auf und schlaf schön“ kennt in Mexiko jede Frau. Jeder Weg, jeder Aufenthalt in der Öffentlichkeit wird für Freund*innen, Mütter, Schwestern, Großmütter in Echtzeit protokolliert – besonders nach Einbruch der Dunkelheit. Die Gefahr überfallen, vergewaltigt oder sogar getötet zu werden, ist zu groß.

Kreuze in der ganzen Stadt

In der Grenzstadt Ciudad Juárez im Norden des Landes begegnet man an fast jeder Ecke ein bis zwei schwarzen Kreuzen, auf rosafarbenen Hintergrund an Wänden, Ampeln, Laternen gemalt. Jedes Kreuz markiert einen Ort, an dem eine Frau ermordet oder zum letzten Mal gesehen wurde, bevor sie verschwand. Auch diese Kreuze sind Teil des Alltags geworden. Und sie beschreiben vieles: Die allgegenwärtige und alltägliche Realität direkter sexueller Gewalt. Die Angst, diesmal könnte es die eigene Tochter, Freund*in oder Schwester sein, deren Körper leblos aufgefunden wird.

Die Kreuze beschreiben die Ohnmacht und Eigenverantwortung zugleich, die den Angehörigen und Freund*innen von Opfern sexueller Gewalt ausgesetzt sind. Der Staat ist abwesend, wenn nicht sogar Komplize der Verbrechen. Die Menschen sind selbst dafür verantwortlich, sich sicher bewegen zu können. Ein Aufgabenbereich, der normalerweise der öffentlichen Sicherheit zukommt. Die wird in weiten Teilen Mexikos jedoch militärisch durchgesetzt. Zu mehr Sicherheit führt das nicht, sondern zu einem Anstieg von Gewalt im öffentlichen Raum.

Gefährlicher Aktivismus

Mitte Januar wurde Isabel Cabanillas in Juárez erschossen. Die Aktivistin und Künstlerin war Teil eines breiten feministischen Netzwerks in der Stadt, das mehrere Haus- und Kulturprojekte binnen weniger Jahre aus dem Boden gestampft hat. Ihnen geht es um eine alternative Lebensweise, die auf Fürsorge und Gemeinschaft basiert. Cabanillas war keine besonders prominente Aktivistin. Widerstand leistete sie mit ihrer Kunst.

Feminizid oder Femizid ist die Tötung von Menschen weiblichen Geschlechts und entstand in Anlehnung das englische Wort für Mord homicide. Das Wort Feminizid wird speziell für die Tötung von Frauen allein aufgrund ihres Geschlechts verwendet.

Es stellt sich die Frage, ob es nur Zufall war, dass Cabanillas nur zwei Straßen von einem der Hausprojekte, in dem viele Stränge der feministischen Bewegung zusammenlaufen, mit zwei Schüssen gezielt getötet wurde. Oder ob es nicht wahrscheinlicher ist, dass Cabanillas eine Bewegung repräsentiert, die auf ihre Art Alternativen zu den Lebensweisen entwirft, die von Gewalt geprägten Lebensweisen sind. Es liegt daher nahe, ihre Ermordung als politischen Feminizid zu benennen.

Die Räume, die Cabanillas und ihr Kollektiv schaffen, entziehen sich der Deutungshoheit und dem Zugriff männlicher Dominanz. Sie sind damit die absolute Ausnahme, in denen der patriarchale Alltag außer Kraft gesetzt ist – zumindest teilweise. Eine politische Praxis, die für viele zur Bedrohung wird. Der Hass auf die Aktivist*innen ist groß. Diese Form der Entmachtung erzeugt einen Hass auf diejenigen, die sich ihre Körper und die Räume, die ihnen zustehen, aneignen/ermächtigen: Frauen*.

Foto: Flavia Lucero, https://yociudadano.com.mx/

Das Ausmaß an Frauenhass und Antifeminismus genauer zu beschreiben, ist fast nicht möglich. 152 Frauen wurden alleine letztes Jahr in Ciudad Juárez ermordet, landesweit kommt es laut Vereinten Nationen zu sechs Feminiziden pro Tag. In den meisten Fällen sind sie ökonomisch marginalisiert. Die Morde passieren zwischen Akkordarbeit, Textil-Werkstätten, Diskotheken und Haushalten. Feminizidale Morde gibt es auch an trans, inter und nicht-binären Personen, deren Analyse weitere Aspekte queerfeindlicher Gewalt berücksichtigen muss.

Der Staat als Komplize

Und der Staat hilft nicht, im Gegenteil. Aufklärung gibt es nur selten. In Mexiko herrscht bei über 98 Prozent aller Verbrechen Straflosigkeit. So werden auch nur etwa zehn Prozent der als Feminizide geführten Fälle überhaupt juristisch verfolgt. In weniger als fünf Prozent kommt es zu einer Verurteilung der Täter. Die Abwesenheit von Rechtsstaatlichkeit stellt Tätern nicht nur absolute Straffreiheit in Aussicht, sondern legitimiert ihre Verbrechen. Der Staat nimmt bewusst in Kauf, dass sich Gewalt reproduziert.

Gesellschaft, Staat und Täter haben die gleichen Vorstellungen von Geschlechterverhältnissen. Weiblichkeit steht für sie traditionell in Verbindung mit Passivität und Gehorsam. Frauen seien demnach wohl selbst schuld, wenn sie nachts alleine unterwegs sind oder einen zu kurzen Rock tragen. Täter, die im öffentlichen wie im privaten Raum Gewalt gegen Frauen richten, stellen ihre Machtposition zur Schau. Sie können fast ungehindert von juristischer Verfolgung Frauen durch Gewaltanwendung maßregeln, ihnen Angst machen oder darüber entscheiden, ob sie weiterleben. Die zahlreichen Morde an Aktivist*innen sprechen eine deutliche Sprache an ihre Mitstreiter*innen: Still halten oder ihr seid die nächsten.

Beeindruckender Widerstand

So grausam die femizidale Offensive in Juárez ist, so beeindruckend ist auch der Widerstand dagegen. Ein Tag nach dem Mord an Cabanillas sind die Wände in Juárez voll von Graffitis und Murales, also Wandmalereien, die an sie erinnern.

Ihr feministisches Kollektiv „Hijas de su Maquilera Madre“ (Töchter von Müttern, die in Industrieplantagen arbeiten) organisierte vergangenen Sonntag eine Demo durch die Stadt, obwohl das lebensgefährlich sein kann. Für sie ist klar: Die Tat galt auch ihnen. „Tocan a unx, respondemos a todxs“ („Rühren sie eine* an, antworten wir alle“), lautete das Motto. Die feministische Bewegung schafft es immer wieder, die Morde zu politisieren und den eigenen Schmerz in eine rebellische Kraft umzuwandeln. Gerade dies verleiht den lateinamerikanischen Feminismen derzeit eine so große kollektive Stärke.

Parallelen zu Österreich und Deutschland

Die Feminizide in Juárez mögen weit weg erscheinen – und das sind sie auch. Die prekären Lebensrealitäten, das Maß an Gewalt und die Rechtslosigkeit sind in nordeuropäischen Gesellschaften undenkbar. Und dennoch, Feminizide sind in Österreich und Deutschland ein Problem. Doch weder gibt es eine Bewegung, die uns das Ausmaß vergegenwärtigt hat, noch werden die Morde und Mordversuche an Frauen und Queers überhaupt im sozialen Kontext betrachtet. Meist schreiben Zeitungen von „Beziehungstaten“ und „Eifersuchtsdramen“. Nicht selten geben sie den Opfern selbst die Schuld („Hasste er Frauen, weil seine Freundin fremd ging?“, titelte etwa die Bild-Zeitung).

Foto: Flavia Lucero, https://yociudadano.com.mx/

Der gefährlichste Ort? Das eigene Zuhause

Ähnlich wie in Mexiko sind Feminizide auch hierzulande Ausdruck eines männlichen Dominanzstrebens und patriarchaler Verhältnisse. Im Unterschied zu Mexiko und Lateinamerika, wo in vielen Fällen kein persönliches Verhältnis zwischen dem Täter und dem Opfer besteht, werden Frauen* in Deutschland meistens von dem (Ex-)Partner getötet. Es klingt absurd zu sagen, dass das eigene Zuhause der gefährlichste Ort für Frauen* ist, doch es stimmt. In keinem anderen europäischen Land ist die Rate an Morden so hoch wie in Österreich. In Deutschland wurde 2018 jeden dritten Tag eine Frau umgebracht.

Grund genug, das Phänomen von der Panorama-Seite in die politische Praxis zu holen. Was die Fälle in Mexiko, Europa und weltweit verbindet ist, dass ihnen ein feministischer Angriff auf männliche Dominanz zugrunde liegt. Der Täter, der seine Frau ermordet, als sie sich von ihm trennt und der Täter, der Isabel tötet, weil sie ein Streben nach Autonomie repräsentiert, haben etwas gemeinsam. Sie sehen sich und ihre Lebensformen in Gefahr, wenn Frauen sich ihrer individuellen oder strukturellen Unterwerfung widersetzen.

Das Kollektiv „Hijas de su Maquilera Madre“, in dem auch Isabell Cabanillas aktiv war, half bei der Recherche für diesen Text.

In Lateinamerika ist in den letzten Jahre eine Bewegung rund um Frauen*streiks am 8. März entstanden. Jetzt ist sie auch in Deutschland angekommen. Das Netzwerk Frauen*streik will aus den individuellen Kämpfen gegen sexualisierte Gewalt kollektive machen und gleichzeitig Klassenpolitik betreiben.

Von Argentinien bis Polen, von den USA bis Spanien, von Thailand bis Uruguay traten Millionen Frauen* und Queers am 8. März 2017 in den Streik. Sie streikten gegen die Gewalt, die ihnen Tag für Tag angetan wird und gegen die ökonomische Ausbeutung, die Frauen* weltweit auf spezifische Weise betrifft. „Wenn euch unsere Leben nichts wert sind, dann produziert doch ohne uns“ schrieben sie in ihrem Manifest, ließen ihre Arbeiten liegen und gingen auf die Straßen.

Angefangen hatte alles in Lateinamerika. Die Streikbewegung hängt eng zusammen mit den Protesten der lateinamerikanischen, insbesondere der argentinischen, Frauen* gegen die Ermordung ihrer Schwestern, die sie unter dem Slogan „Ni Una Menos“ (Nicht eine weniger!) anprangern. Nach der brutalen Ermordung der 16-jährigen Lucía Pérez 2016 rief Ni Una Menos in Argentinien zum ersten feministischen Massenstreik auf. Der internationale Frauen*tag 2018 stand dem des Vorjahrs in keiner Weise nach: So legten beispielsweise in Spanien fünf Millionen Frauen* jeden Alters und sozialer Herkunft ihre Arbeit nieder und damit das Land lahm, um zu zeigen: „Wenn wir streiken steht die Welt still“.

Für den kommenden 8. März geht der transnationale Frauen*streik in die dritte Runde. Auch in Deutschland entstand in den letzten Monaten ein bundesweites Netzwerk, das zum feministischen Streik aufruft. Wie er sich genau gestalten wird, ist noch unklar. Doch das ist nicht das Wesentliche. Wichtiger ist, dass in den Aktionen eine neue Welt spürbar wird.

Endlich Handlungsmacht, oder: Warum streiken

Gründe zum Streik gibt es mehr als genug: Weltweit steigt die Gewalt an Frauen*. Belästigungen und Übergriffe sind alltäglich für die meisten. In Deutschland wurde vergangenes Jahr nahezu alle zwei Tage eine Frau aufgrund ihres Geschlechts ermordet. Doch beim Frauen*streik geht es nicht allein um Sexismus und sexualisierte Gewalt. Es geht auch um den Zusammenhang zwischen Gewalt gegen Frauen* und ihrer ökonomischen Ausbeutung. Reproduktionsarbeit, ob schlecht bezahlt oder unbezahlt geleistet, ist seit jeher die unsichtbare und entwertete, aber eben auch grundlegende Seite der kapitalistischen Ordnung. Nach wie vor sind es in erster Linie Frauen*, die diese Arbeiten verrichten, meist unter prekären und unsicheren Bedingungen.

Zeiten wie diese, die weltweit von Krisen, Rechtsautoritarismus und sozialer Verunsicherung geprägt sind, verschärfen jene Umstände: So müssen häufig Frauen* für die Arbeit aufkommen, die zu viel ist und die durch sozialpolitischen Kürzungen und mangelnde Versorgung im Pflege- und Erziehungsbereich entsteht. Gleichzeitig stehen feministische Errungenschaften, wie beispielsweise das Recht auf Schwangerschaftsabbruch in Polen, wieder auf dem Spiel. Überall klagen Arbeiter*innen über Erschöpfung, Überforderung, Unsicherheit und Perspektivlosigkeit. Die Antwort des Neoliberalismus: „…40 Std.-Woche, 3 Kinder, ein Pflegefall? Mach doch Yoga!“, wie es die Naturfreundejugend treffend plakatierte. Wir wollen kein Yoga. Wir wollen den Streik.

(Queer-)feministische Klassenpolitik statt Yoga

Sexualisierte Gewalt ist historisch das Mittel, um den kollektiven Widerstand der Frauen* gegen ihre Ausbeutung zu brechen. Damit soll Schluss sein. „Wir sind die Töchter der Hexen, die ihr nicht verbrennen konntet!“ riefen die Demonstrant*innen am 8. März auf den Straßen Spaniens. Durch die Verknüpfung von Kämpfen gegen Ausbeutung und Kämpfen gegen sexualisierte Gewalt konnte die Bewegung der feministischen Streiks eine radikale Zuspitzung feministischer Kämpfe nach dem Hashtag #metoo einleiten: Wo #metoo sichtbar machte, dass sexualisierte Gewalt allgegenwärtig ist, die Betroffenen aber individualisiert ließ, trifft der kollektive Streik das System im Herzen: Er unterbricht die herrschende Ordnung und verleiht den Frauen* eine Handlungsmacht: Wenn wir es wollen, stehen alle Räder still.

Seit Jahren diskutiert die Linke hierzulande über eine „neue Klassenpolitik“. Der Frauen*streik schafft den Brückenschlag zwischen sonst zu oft isoliert betrachteten feministischen und Klassenkämpfen. Sein Zentrum stellt das Aussetzen der Sorge-, Pflege- und Hausarbeit dar, entlohnt wie unentlohnt. Damit knüpft er an die Vielzahl von Arbeitskämpfen an, die in den vergangenen Jahren in Krankenhäusern, Kitas und Pflegeeinrichtungen geführt wurden.

Der Streik ist ein Instrument, um sowohl die Gewalt gegen Frauen* zu politisieren als auch jene Arbeiten, über die sonst kaum jemand spricht. Wenn sich Frauen* für einen Tag nicht um ältere Familienangehörige kümmern, den Haushalt machen oder jede noch so kleine Zwistigkeit klären, wird deutlich werden, wie viel von dieser Arbeit abhängt.

Die Welt stillstehen lassen, oder: Wie streiken

Auf diese Weise unterscheidet sich der Frauen*streik auch vom klassischen gewerkschaftlichen Streik. Zum einen dadurch, was bestreikt wird. So heißt es im bundesdeutschen Aufruf: „So verschieden wir sind, wir sind alle Arbeiterinnen*, weil wir arbeiten müssen – egal ob wir mit dem Kugelschreiber, dem Schraubenschlüssel, dem Computer oder dem Besen in der Hand arbeiten, ob wir dafür einen Lohn bekommen oder nicht“. Damit wird der Streik zu einem derer, die sonst nicht streiken können, entweder weil ihre Arbeit nicht als solche anerkannt ist, oder weil sie ihr tägliches Einkommen riskieren würden.

Darüber hinaus erfordert ein Frauen*streik durch die Vielfältigkeit der Arbeiten, die Frauen* leisten, andere Streikformen. Denn Reproduktions- und Sorgearbeit zeichnet sich dadurch aus, dass Menschen ständig von ihr abhängen. Ein Streik ist aber immer eine Unterbrechung. Wie können also Arbeiten bestreikt werden, wenn Menschen kontinuierlich auf sie angewiesen sind? Dies ist das grundlegende Dilemma der Frauen*streiks.

Eine naheliegende Antwort auf dieses Dilemma ist, die Sorgepraktiken nur teilweise auszusetzen oder sie auf ein überlebenssicherndes Minimum zu beschränken, wie es in vielen vergangenen Streiks geschah. Eine Möglichkeit ist zudem, cis-Männer in die Pflicht zu nehmen: Ihre Aufgabe besteht darin (neben anderen möglichen Aktionsformen), den Streik durch die Übernahme der anfallenden Sorgearbeiten zu unterstützen. So könnten sie eine kollektive Kinderbetreuung organisieren, oder sich um kranke Angehörige kümmern.

The Future is Feminist

Wie sich der Frauen*streik dabei genau gestalten wird, ist noch unklar. Fest steht für uns, dass wir nicht nur die (Re-)Produktionsstätten bestreiken wollen. Es geht auch darum, die Verhältnisse, die uns unterdrücken, zu bestreiken. Ebenso wollen wir beim Frauen*streik nicht allein die Welt stillstehen lassen, sondern auch Elemente einer emanzipatorischen Gesellschaft vorwegnehmen. So ist der Streik auch eine Möglichkeit, neue, kollektive Formen der Sorge und Kooperation jenseits des Staates oder privatisierter Dienstleistungen zu erproben. Der feministische Streik ist notwendigerweise auch ein Kampf gegen rassistische und klassenherrschaftliche Verhältnisse.

Möglicherweise wird es dauern, bis wir die passenden Instrumente gefunden haben. Aber das ist nicht weiter schlimm, denn den Streik als Werkzeug gilt es ständig zu erneuern und nicht zu fixieren. Er muss im organisatorischen und kollektiven Prozess stets (neu) erfunden werden, die Richtung ändern und sich auf diese Weise den veränderten Bedingungen der Herrschaft sowie des Widerstands anpassen.

Wie groß der Frauen*streik 2019 in Deutschland wird, bleibt abzuwarten. Offenkundig ist jedoch, dass die feministische Welle sich mit einer eindrucksvollen Geschwindigkeit ausbreitet. Wir haben es inzwischen nicht nur mit einer massenhaften und transnationalen Bewegung zu tun, sondern zudem noch mit einer, die das Potenzial hat, die Verhältnisse grundsätzlich zu verändern. Die Zukunft haben wir stets im Blick. Und die ist natürlich, wie könnte es anders sein, feministisch: „Aus Versammlungen machen wir Demonstrationen, aus Demonstrationen Feste und aus Festen eine gemeinsame Zukunft“, wie es das Bündnis Ni Una Menos formulierte.

Streikhinweis: Den Aufruf zum Frauen*streik findet ihr hier. Das Bündnis ist auch auf Facebook und Twitter.

Susanne Hentschel ist in der Interventionistischen Linken und im Berliner Frauen*streikkomitee aktiv. Außerdem studiert sie Politikwissenschaft an der Universität Kassel.

 
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