Posts byPaul Haller

Warum LGBTIQ*-Organisationen vom türkis-grünen Regierungsprogramm enttäuscht sind

Drei Jahrzehnte lang hat sich die ÖVP als Regierungspartei konsequent gegen jegliche rechtliche Verbesserung für LGBTIQ*-Personen in Österreich gestellt. Die Hoffnung, dass sich das mit einem grünen Koalitionspartner ändern würde, war groß. Die späteren Enttäuschungen über das türkis-grüne Regierungsprogramm auch, schreibt Paul Haller. Ungewöhnlich scharf kritisieren LGBTIQ*-Organisationen nun seit Wochen das fehlende Bekenntnis zu langjährigen politischen Forderungen wie der Ausweitung
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Out und queer: Lesben und Schwule kandidieren

Die sexuelle Orientierung spielt keine Rolle? Es haben alle die gleichen Chancen? Wie kann es dann sein, dass der Anteil an offen lesbischen und schwulen Politiker*innen im Hohen Haus seit jeher beschämend niedrig ist – zwischen 0 und 1 von 183 Abgeordneten. Mit der Selbstauflösung der türkis-blauen Regierung hat bei den Parteien das Gerangel um chancenreiche Listenplätze für die Nationalratswahl
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Dritte Option: Die katastrophale Umsetzung des Innenministeriums

Nach dreijährigem Rechtsstreit hält Alex Jürgen als erste Person in Österreich Dokumente mit einem dritten Geschlechtseintrag in den Händen. Doch die dritte Option ist noch immer umstritten, Ex-Innenminister Kickl zog bei der Umsetzung zahlreiche Hürden ein. „Divers“ lautet die nun gültige dritte Personenstandsbezeichnung in der Geburtsurkunde. Anstelle von „weiblich“ oder „männlich“, im Reisepass steht ein „x“. Alex Jürgen beantragte 2016
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TeenSTAR-Leaks: Wenn Sexualpädagogik Angst macht

Homosexualität, ein Identitätsproblem; Masturbation, ein Ausdruck von Ich-Bezogenheit; Sex, bitte nur in der Ehe – die vom Falter veröffentlichten Unterlagen des sexualpädagogischen Vereins TeenSTAR zeigen ein christlich-fundamentalistisches, ultrakonservatives Weltbild. Kathleen Schröder und Paul Haller von der HOSI Salzburg haben sich in den letzten Monaten mit den Unterlagen beschäftigt und erklären, warum es gefährlich ist, wenn TeenSTAR mit Kindern und Jugendlichen
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Das Verfassungsgericht bestätigt: Es gibt mehr als nur zwei Geschlechter

Letzten Freitag bestätigte der Verfassungsgerichtshof (VfGH) das Recht auf eine dritte Option beim Geschlechtseintrag. Bisher gab es nur „männlich“ und „weiblich“. Die Entscheidung geht auf eine Klage der intergeschlechtlichen Person Alex Jürgen* zurück. Luan Pertl, Paul Haller und Eva Matt von der Plattform Intersex Österreich erklären die Hintergründe. „Zum ersten Mal werde ich als das anerkannt, was ich bin“, freut
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Die dritte Option: Wie Intersex-Personen um Anerkennung kämpfen

Das deutsche Bundesverfassungsgericht fasste Anfang November einen wegweisenden Beschluss: Künftig soll es möglich sein, neben männlich und weiblich eine dritte Geschlechtsoption eintragen zu lassen. Dabei geht es um die rechtliche Anerkennung von Intersex-Personen: Menschen, die nicht in die herkömmlichen gesellschaftlichen und medizinischen Vorstellungen von Frau und Mann hineinpassen. Tinou Ponzer und Paul Haller von der Plattform Intersex Österreich erklären Hintergründe der
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