Posts byKlaudia Rottenschlager

Belinda Kazeem-Kamiński: “Schlussstriche zu ziehen, ist für mich schrecklich”

Mosaik-Redakteurin Klaudia Rottenschlager traf die Künstlerin und Theoretikerin Belinda Kazeem-Kamiński im Rahmen der Verleihung des Cathrin Pichler Preises in Wien. Sie sprachen über Kontinuitäten der kolonialen Geschichte Österreichs. Mosaik: Deine ausgezeichnete Videoarbeit The Letter dreht sich um die Erinnerung einer Gruppe von Westafrikaner_innen – 70 Männer, Frauen und Kinder – die 1896 nach Wien gebracht und hier zur Schau gestellt
mehr

Was tun bei häuslicher Gewalt?

Viele von uns setzen sich mit theoretischen Debatten zu häuslicher Gewalt und Gewalt gegen Frauen und Mädchen auseinander. Aber was ist zu tun, wenn die Nachbarin um Hilfe schreit und direktes Handeln gefordert ist? Ein Toolkit von Katrin Gleirscher und Klaudia Rottenschlager. Veranstaltungen wie die 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, „Klappe auf“-Filmvorführungen und die Ringvorlesung Eine von
mehr

Libanon: Wahlen im Schatten des Krieges

Am 6. Mai wählten die Libanes_innen erstmals seit fast einem Jahrzehnt ein neues Parlament. Trotz eines neuen Wahlgesetzes und neuer, alternativer Bündnisse gewannen die alten Parteien des Status Quo, berichtet Klaudia Rottenschlager aus Beirut. Seit neun Jahren wurden im Libanon keine Parlamentswahlen abgehalten. In den Jahren 2013 und 2014 fanden Neuwahlen offiziell auf Grund von Sicherheitsmaßnahmen nicht statt. Erst 2017
mehr

„Wir werden unser Dorf nicht den Bulldozern überlassen“: Was Trumps Nahost-Politik vor Ort bedeutet

Mit Donald Trump hat die israelische Regierung einen bedingungslosen Unterstützer. Das hat nicht zuletzt die Entscheidung, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, bestätigt. Was diese Unterstützung vor Ort bedeutet, zeigt sich zum Beispiel in der kleinen palästinensischen Gemeinschaft in Susiya. Ein Bericht von Klaudia Rottenschlager. Nasser Nawaja, ein Aktivist des Dorfkomitees aus Susiya, ist müde. Seit mehr als fünf Jahren
mehr

Sexarbeiter_innen haben Lust auf ihre Rechte

Sexarbeit ist eine gesellschaftliche Realität. Sexarbeiter_innen bieten ihre Arbeit in Österreich jedoch weiterhin unter prekären Rahmenbedingungen an, werden stigmatisiert, an den Rand gedrängt und kriminalisiert. Seit Jahren wird auch das Wiener Prostitutionsgesetz umstritten diskutiert. Am wenigsten Gehör finden in dieser Debatte jene, die von den Auswirkungen solcher Maßnahmen am stärksten Betroffen sind – die Sexarbeiter_innen selbst, argumentieren Elisa Ludwig und
mehr