Posts byFranziska Wallner

„Wir treten an!“ – Das war die Gründungskonferenz von LINKS

Der Name ist Programm: „LINKS“. So heißt das neue Wiener Wahlprojekt. Schon im Dezember hatte die Gruppe klargestellt, was sie will: „Wien 2020 – wir treten an!“. Mit der Gründungskonferenz am vergangenen Wochenende fand der organisatorische Auftakt statt – und die erste Feuerprobe. Sonja Luksik, Camilo Molina und Franziska Wallner waren dabei und haben ihre Eindrücke festgehalten. Über 600 Menschen
mehr

Regierungsprogramm: Grüner Anstrich für’s türkise „Weiter so“

In der Klimapolitik setzt das türkis-grüne Regierungsprogramm erste Schritte, die leider viel zu wenig sind. In anderen Schlüsselbereichen geht der türkis-blaue Kurs weiter, analysieren Martin Konecny, Lukas Oberndorfer, Benjamin Opratko, Teresa Petrik, Melanie Pichler, Valentin Schwarz und Franziska Wallner. „Null Prozent Chance auf eine Koalition mit der ÖVP“ sah Werner Kogler noch im Juli. Ein halbes Jahr später präsentiert er mit
mehr

EU-Grenzpolitik: „Wo Unrecht zu Recht wird…“

Über vier Jahre sind seit dem sogenannte „Sommer der Migration“ vergangen. Nach wenigen Monate der Solidarität folgte ein restriktiver Umschwung der EU-Grenzpolitik. „Migrationsstopp“ wurde in der Politik zum alles entscheidenden Thema, die Balkanroute „geschlossen“. Tausende Menschen starben an den EU-Außengrenzen. Doch natürlich stoppten diese Maßnahmen die Migration nicht.  Die Situation wurde nur verlagert, entmenschlicht, verdrängt. Franziska Wallner über die aktuelle
mehr

Bosnien: “Die Lösung sind offene Grenzen”

Es sind vor allem Frauen, die in Bosnien-Herzegowina abseits der wenigen lokalen und internationalen Organisationen Unterstützung für Geflüchtete organisieren. Die Redakteurinnen Franziska Wallner und Klaudia Wieser begleiteten letztes Wochenende den SOS Balkanrouten Spendenkonvoi in den Norden des Landes und berichten für Mosaik von ihrer Reise. Es war das Camp in Vučjak, das letztlich für mediales Aufsehen sorgte. Die Bilder aus
mehr

Das linke Problem mit dem Frauenfußball

Der Frauenfußball-Hype bringt vieles zutage – und nicht nur Gutes. Franziska Wallner, mosaik-Redakteurin und aktive Fußballerin, über emanzipatorische Euphorie, linke Rülpser und Bastionen der Männlichkeit, die endlich fallen müssen. Vor zwei Wochen startete die Europameisterschaft der Frauen mit dem Spiel Norwegen gegen Niederlande. In Österreich wurde das Turnier zunächst relativ unaufgeregt verfolgt. Medial erschienen Artikel mit Titeln wie „So heiß
mehr

Irland – zu katholisch für Selbstbestimmung von Frauen

Irland hat eine der restriktivsten Gesetzgebungen zu Schwangerschaftsabbrüchen in Europa. Dass das Leben eines Fötus als gleichwertig mit dem Leben einer Frau gilt, ist sogar in der Verfassung verankert. Jeden Tag reisen zwölf Frauen aus Irland auf die britischen Inseln um einen Abbruch vornehmen zu lassen – unter starkem finanziellen sowie psychischen Druck. Organisationen wie ROSA (“For Reproductive Rights, against Oppression,
mehr

Der Wiener Praterstern – ist er noch zu retten?

Der provokante Titel dieses Textes ist bewusst so gewählt, kann er doch auf zweierlei Arten interpretiert werden. Einerseits spiegelt er die aufgesetzt besorgte Linie der Mainstream-Medien wider, die den Praterstern „verfallen“ sehen. Andererseits müssen wir uns fragen, ob der Praterstern als öffentlicher Raum noch gerettet werden kann, als Raum, in dem Jede* und Jeder* einen Platz hat und sich nicht
mehr

Wir werden an der Aufwertung dieses Berufsfelds nicht vorbeikommen

Theresa Mayr* betreut fünfmal die Woche nachmittags eine Gruppe von 20 Kindern an einer Wiener Volksschule. Ihre Berufsbezeichnung lautet Freizeitpädagogin, und der dazugehörige Lehrgang wird erst seit wenigen Jahren angeboten. Mosaik-Redakteurin Franziska Wallner fragt im Interview nach Freuden und Herausforderungen ihres Arbeitsalltags – und wieso man sich nicht einfach in fremde Büros stellt. Franziska Wallner: Du hast vor einigen Jahren
mehr

Wie Sexarbeiterinnen in Wien aus dem öffentlichen Raum verdrängt werden

Die stückweise Verdrängung von Sexarbeiterinnen aus dem öffentlichen Raum ist ein europäischer Trend, dem auch Wien folgt. Das „Wiener Prostitutionsgesetz 2011“, maßgeblich von den Interessen von Wirtschaft und Anrainer_innen beeinflusst, hat die Stoßrichtung vorgegeben: „Sichtbare“ Sexarbeit muss aus dem Stadtbild verschwinden. Doch das geht auf Kosten der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Sexarbeiterinnen. Das wirft die Frage auf: Wer hat eigentlich
mehr