Posts byBarbara Stefan

Die Gewaltfantasien von Jair Bolsonaro

Mit knapp 46 Prozent der Stimmen gewann Jair Bolsonaro den ersten Wahlgang bei der brasilianischen Präsidentschaftswahl. Während er faschistische Töne anschlägt, ist die Krise des Landes an allen Ecken spürbar. Brasilien hat gewählt. Der faschistische Kandidat Jair Bolsonaro (PSL, sozialliberale Partei) hat mit 46 Prozent der Stimmen die Mehrheit errungen, weit abgeschlagen dahinter liegt Fernando Haddad (PT, ArbeiterInnenpartei) mit knapp
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Ordensgemeinschaften: “Wir dürfen nicht schweigen”

In einer öffentlichen Stellungnahme mahnen die Ordensgemeinschaften die Regierung endlich eine Asylpolitik zu implementieren, „die der christlichen Verantwortung den Schwächsten gegenüber gerecht wird.“ Barbara Stefan hat für mosaik hat bei Ordensschwester Beatrix Mayrhofer, Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden, nachgefragt, warum sie sich nun zu Wort melden, wie man sich als ChristIn verhalten sollte und was sie vom Kopftuchverbot hält. mosaik:
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Marielle vive! Warum der Tod einer Kommunalpolitikerin in Brasilien Hunderttausende auf die Straßen bringt

Als schwarze, lesbische, alleinerziehende Frau aus der „Favela“ war Marielle Franco eine absolute Ausnahme in der Politikszene Brasiliens. Gleichzeitig war sie eine der beliebtesten PolitikerInnen im Stadtrat Rio de Janeiros. In der Nacht auf 14. März wurde sie auf offener Straße erschossen. Es folgte ein landesweiter Aufschrei, der sich auf die ganze Welt ausgebreitet hat. Warum Marielle zu einer Ikone geworden ist
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Warum alleinerziehende Mütter sich jetzt gegen Schwarz-Blau organisieren

Alleinerziehende Mütter und ihre Kinder landen oft in der Armutsfalle. Jetzt organisieren sie sich selbst und kämpfen für einen öffentlich garantierten Unterhalt. Warum das notwendig ist und was das mit Kapitalismus und Patriarchat zu tun hat, erklären Julia Stadlbauer und Barbara Stefan. Für Kinder bedeutet ein alleinerziehender Elternteil in vielen Fällen Armut. Fast jede zweite Ein-Eltern-Familie lebt derzeit unter der
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Wie sich Brasiliens Eliten mit Gewalt an die Macht klammern

Der erste Generalstreik in Brasilien seit 21 Jahren wurde von den Eliten brutal unterdrückt. Zu den Hintergründen gehören die Kürzungspolitik einer desaströs unbeliebten Regierung, brutale Gewalt gegen Indigene und ein gigantischer Korruptionsskandal, erklärt Barbara Stefan. Am 26. April 2017 riefen in Brasilien zahlreiche Gewerkschaften zum ersten Generalstreik seit 21 Jahren auf. Der Streik richtet sich gegen die Regierung von Präsident Michel Temer.
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Vier Beispiele für medialen Sexismus und Rassismus bei Olympia

Menschen, die nicht weiß und männlich sind, müssen im Alltag so einiges über sich ergehen lassen. Insbesondere dann, wenn frau in der Öffentlichkeit steht, ist die Belastung besonders stark. Auch Athletinnen bei den Olympischen Spielen wurden zum Opfer von Alltagsrassismen und –sexismen, wie diese vier Beispiele zeigen. Barbara Stefan zieht eine alternative Bilanz zu den Spielen in Rio de Janeiro.
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Die Spiele der Reichen auf Kosten der Armen

Vertreibung, Korruption und Polizeigewalt: Das verbinden die meisten BewohnerInnen von Rio de Janeiro mit den Olympischen Spielen – und setzen sich gegen die zahlreichen Ungerechtigkeiten zur Wehr. Barbara Stefan wirft einen kritischen Blick auf Sport-Ereignis dieses Sommers. Aus Österreich treten 34 Frauen und 37 Männer bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro an. Wie die meisten TeilnehmerInnen und BesucherInnen
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Gewalt gegen Frauen: Ergebnis rechter Politik!

Gewalt gegen Frauen erscheint gegenwärtig in den Medien und der Politik ausschließlich als Problem von Migranten und Muslimen. Diese Darstellung ist falsch, hilft rechten Gruppen und verschleiert die Verantwortung rechtskonservativer Politik an Gewalt gegen Frauen. Sogar die linksliberale Zeitschrift Falter schmückte ihr Titelblatt mit stereotypen Bildern, um die Gewalt gegen Frauen in der Kölner Silvesternacht zu illustrieren. Doch mit einer
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Debatte II | Warum linker Populismus doch die Antwort ist

In seinem Artikel vom 19. Oktober 2015 auf mosaik-Blog lehnt Franz Parteder dezidiert einen linken Populismus als Antwort auf das Erstarken der Rechten ab. Er legt ihn als hochmütig gegenüber Menschen ohne akademischer Bildung aus und würde ihn durch „sinnvolle Arbeit an der Basis“ ersetzen, um gewünschtes Vertrauen und Zustimmung zu erlangen. Eine Antwort von Barbara Stefan.  Meine Replik kritisiert
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