Category: Repression

Wiener Linien: Auf der Suche nach subjektiver Sicherheitsmusik

Die Wiener Linien wollen das „subjektive Sicherheitsgefühl“ in den öffentlichen Verkehrsmitteln erhöhen. Mittels einer Castingshow werden dafür Musiker_innen gesucht. Bezahlt sollen diese „U-Bahn-Stars“ jedoch nicht werden. Lisa Bolyos über Hintergründe und Misstöne. Achtung, Arbeitssuchende: In der Sicherheitsabteilung der Wiener Linien laufen zwei Bewerbungsverfahren. Die Arbeitsgebiete umfassen klassische Security-Arbeit und das relativ neue Feld der subjektiven Sicherheitsmusik. Schlechter Scherz? Nein. Bis
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Widerstand statt Erleichterung: Sechs Thesen zu Macrons Präsidentschaft

Le Pen konnte trotz Rekordergebnis für die extreme Rechte nicht gewinnen, aber zum Jubeln besteht kein Grund. Unter Emmanuel Macron droht nun eine Vertiefung des autoritären Neoliberalismus in Frankreich und Europa, schreibt mosaik-Redakteur Lukas Oberndorfer. 1. Macron wird kein Tony Blair à la française. Ein entschlossener Politiker mit weltoffenem Image, der aus der Sozialdemokratie kommt: Das erinnert viele an Tony Blair.
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Wie sich Brasiliens Eliten mit Gewalt an die Macht klammern

Der erste Generalstreik in Brasilien seit 21 Jahren wurde von den Eliten brutal unterdrückt. Zu den Hintergründen gehören die Kürzungspolitik einer desaströs unbeliebten Regierung, brutale Gewalt gegen Indigene und ein gigantischer Korruptionsskandal, erklärt Barbara Stefan. Am 26. April 2017 riefen in Brasilien zahlreiche Gewerkschaften zum ersten Generalstreik seit 21 Jahren auf. Der Streik richtet sich gegen die Regierung von Präsident Michel Temer.
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Zu Ostern vertreiben die Wiener Linien die BettlerInnen

In der Karwoche mobilisieren die Wiener Linien mit einer „Aktion Scharf“ gegen BettlerInnen. Vor allem die vielen TouristInnen sollen die Armut in der „lebenswertesten Stadt der Welt“ nicht sehen. Annika Rauchberger erklärt, wie die Kontrollen funktionieren und wie die Betroffenen unterstützt werden können. „Die Stadt gehört dir“, der Slogan der Wiener Linien, gilt nicht für alle NutzerInnen der öffentlichen Verkehrsmittel.
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