Posts byMichael Bonvalot

Mord am Yppenplatz: Warum Grundrechte auch für Francis N. gelten

Vor einigen Tagen wurde am Yppenplatz in Wien-Ottakring eine Frau erschlagen. Diese Tat hat heftige Debatten ausgelöst. Viele fordern jetzt die schnellere Abschiebung straffällig gewordener MigrantInnen. Michael Bonvalot über Sicherheitsbedürfnisse, Drogenhandel an der U6 und warum auch psychisch kranke StraftäterInnen ein Bleiberecht in Österreich haben sollten. Francis N. war in der Gegend rund um den beliebten Wiener Brunnenmarkt gut bekannt. Der
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Genug von den Kürzungen – Warum Irlands Linke gewinnt

Bei den irischen Parlamentswahlen am 26. Februar konnte die Linke stark zulegen. Ebenfalls gewonnen hat die konservative Fianna Fáil. Die Regierungsparteien Fine Gael und Labour wurden bei den Wahlen bitter bestraft. Die konservative Fine Gael verlor 10 Prozent, die Labour Party sogar 13 Prozent. Die Sozialdemokratie hält nun im irischen Parlament bei gerade noch 6,6 Prozent. Die traditionell größte konservative
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Der chinesische Crash und seine Auswirkungen

Seit Mitte Juni gibt es in China eine Kurskorrektur, die Kurse fallen drastisch. Diese Entwicklung war allerdings vorhersehbar, die Blase musste platzen. Im letzten Jahr waren die Börsenkurse in China um rund 150 Prozent gestiegen. Mitte Juni setzte nun eine scharfe Korrektur ein, die in mehreren Wellen die Kurse drastisch nach unten drückte. „Der Standard“ schrieb nach einem Einbruch am
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„Häupl kann sich gern mal in eine Klasse stellen“

Michael Bonvalot sprach mit den LehrerInnen Alice, Claudia und Markus* über ihre Arbeitsbedingungen und den Sager Michael Häupls. Alice arbeitet an einer Handelsschule und Handelsakademie. Die 39jährige unterrichtet Spanisch und Geographie. Claudia, 50, ist Lehrerin an einer Handelsakademie. Ihre Fächer sind Mathematik, Physik und Chemie. Der dritte im Bunde ist der 43jährige Markus. Er arbeitet an einem Gymnasium, wo er
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Der Gemeindebau – ein Ort für ein Leben

Groß war der Jubel, als die Wiener Sozialdemokratie bei der Klubklausur in Rust verkündete, künftig wieder Gemeindewohnungen bauen zu wollen. Angesichts der Wohnungsnot in Wien eine mehr als dringende Maßnahme. Doch was bedeutet das eigentlich, Leben im Gemeindebau? Michael Bonvalot über rote Fahnen, die Hausmeisterin von Stiege 33 und Augen, so blau wie ein Stadlauer Ziegelteich. Ein Bild habe ich
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Teilzeit-Krankenstand: Wer krank ist, gehört ins Bett, nicht in die Arbeit!

Die Debatte um den sogenannten Teilzeit-Krankenstand hat massiv an Fahrt aufgenommen. Wirtschaft und Arbeiterkammer (AK) verhandeln, die AK signalisiert Zustimmung. Das würde bedeuten, dass künftig ArbeitnehmerInnen arbeiten gehen, auch wenn sie noch krank sind. Warum das höchst problematisch ist, beschreibt Michael Bonvalot. Ein Teilzeit-Krankenstand bedeutet, dass ArbeitnehmerInnen, die eigentlich noch krankgeschrieben sind, trotzdem in einem gewissen Ausmaß arbeiten gehen. Vollzeit
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