Posts byMartin Konecny

Steckt Gusenbauer hinter Kerns CETA-Umfaller?

Die Enthüllungen um Tal Silberstein zeigen: Ex-SPÖ-Kanzler Alfred Gusenbauer hat ein berufliches Interesse an den Konzernklagerechten in CETA. Selbst wenn er nicht für Kerns Zustimmung lobbyiert haben sollte, sagt der Fall viel über den Zustand der SPÖ aus. 92 Prozent, das ist nahe an der Einstimmigkeit. Mit diesem eindeutigen Ergebnis sprachen sich die SPÖ-Mitglieder im September 2016 dagegen aus, dem
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Ein Jahr Christian Kern: SPÖ gerettet, Hoffnung begraben

Als Christian Kern vor einem Jahr zum SPÖ-Vorsitzenden und Bundeskanzler wurde, hofften viele auf eine Erneuerung der Sozialdemokratie. Heute wird deutlich: Kern hat die SPÖ gerettet und zugleich die Hoffnung auf eine bessere Sozialdemokratie zerstört. Linke Politik wird es nur gegen ihn und die SPÖ geben. Bei seinem Antritt als Parteichef verkündete Kern: „Menschen brennen nicht für Kompromisse, sie brennen
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Fellner enteignen!

Heute, Österreich und Co. stehen für ihren Journalismus in der Kritik. Das Problem liegt aber tiefer: Es geht um die Eigentumsverhältnisse im Medienbereich, erklären Mosaik-Redakteurin Sonja Luksik und Mosaik-Redakteur Martin Konecny. Der Sektion Acht in der Wiener SPÖ droht eine Klage von Österreich-Chef Wolfgang Fellner. Die „sozialdemokratische NGO“ wagte es, sich für ein Ende der Presseförderung und der Entnahmeboxen für Gratiszeitungen
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5 Dinge, die wir von der Bewegung gegen CETA und TTIP lernen können

Die Bewegung gegen CETA und TTIP ist ein Beispiel dafür, wie soziale Bewegungen erfolgreich sein können. Unmittelbar vor der Abstimmung zu CETA im Europäischen Parlament zieht Mosaik-Redakteur Martin Konecny eine vorläufige Bilanz. Am Mittwoch den 15. Februar wird das Europäische Parlament über CETA – das Handels- und Investitionsabkommen mit Kanada – abstimmen. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird eine Mehrheit der ParlamentarierInnen,
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8 Superreiche: Umverteilung reicht nicht

Acht Männer besitzen $426 Milliarden US Dollar – und damit so viel wie die Hälfte der Weltbevölkerung. Das ist Irrsinn, klar – aber es reicht nicht aus, den Reichtum anders zu verteilen. Würde man diese 426 Milliarden gleichmäßig auf 7 Milliarden Menschen aufteilen, würde jeder und jede etwa 60 Dollar erhalten. Das mag hierzulande ein nettes Geschenk sein und mancherorts
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Warum die Westbahn verstaatlicht gehört

Wie der Kurier berichtet, verlangt die private Westbahn von den ÖBB Entschädigungszahlungen. Die Begründung: Unannehmlichkeiten durch die Anwesenheit von Flüchtlingen auf den Bahnhöfen. Dieses Beispiel zeigt, warum eine private Bahn keinen Platz auf unseren Gleisen haben sollte. Seit vielen Monaten kommen zahlreiche Flüchtlinge in Österreich an. Viele von ihnen wollen in andere europäische Länder weiterreisen. Die Bahnhöfe haben sich in
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Verlassen wir Europa

Für den Großteil der Linken in Europa war bisher klar: Ein politischer Kurswechsel darf nur innerhalb der EU stattfinden. Diese Strategie ist mit der Erpressung Griechenlands durch die Eliten zu einem Ende gelangt. Es ist an der Zeit, linke Gewissheiten neu zu diskutieren. Das bedeutet auch, die Idee von Europa selbst in Frage zu stellen. Weite Teile der Linken teilen
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Wie Christian Rainers Lügen die Reichen schützen

Christian Rainer, Chefredakteur des Profil, freut sich einen Haxen aus: Europa hat gewonnen! Gegen wen? Gegen die faulen GriechInnen und die „dummen Antikapitalisten“. Um diesen Unsinn zu belegen, tischt Rainer uns Lügen und Halbwahrheiten auf, die nur einen Zweck haben: Die Interessen jener zu schützen, die von der Unterwerfung der griechischen Regierung profitieren. Rainer beginnt seinen Artikel mit den denkwürdigen Zeilen:
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Debatte Rot-Blau 10 | Gusenbauer gestürzt, gekommen ist Faymann

Die Empörung über den Tabubruch des rot-blauen Experimentes ist vielerorts gewaltig. Die aufrechten SozialdemokratInnen formieren sich zum Widerstand und schon wird der Ruf nach dem Sturz des Parteivorsitzenden Werner Faymann laut. Doch die Strategie hat ihre Grenzen, wie die beiden Autor_innen in ihrer Zeit in der Sozialistischen Jugend erleben konnten.  Rücktrittsforderungen an Niessl und Faymann wegen des massiven Umfallers zu #rotblau häufen
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Das Problem ist die Ökonomisierung der Sozialen Arbeit

Vergangenen Herbst gründete sich an der FH für soziale Arbeit die Initiative KNAST (Kritisches Netzwerk Aktivistischer Studierender). Neben Kritik am Studium und der Praktikasituation geht es der jungen Gruppe um mehr. Sie kritisieren Ökonomisierung, schlechte Bezahlung und den Umgang der Politik mit Sozialer Arbeit. Aurelia Sagmeister und Lena Roisz stellen die Initiative im Interview mit Martin Konecny vor.  Was ist
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