Posts byManuel Grebenjak

Schwarz-Blau: Großprojekte statt Klimaschutz

Aus Sicht der Umweltbewegung hätte die Nationalratswahl kaum schlechter ausgehen können. Die voraussichtlichen Regierungsparteien ÖVP und FPÖ setzen in ihren Programmen auf neoliberale Wirtschaftspolitik und Deregulierung. Mit den Grünen ist die einzige Partei aus dem Parlament geflogen, die sich klar für ökologische Themen eingesetzt hat. Manuel Grebenjak und Christopher Beil über die Zukunft der österreichischen Umwelt- und Klimapolitik. Am 15.
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Ende Gelände: Gemeinsam gegen die Kohlebagger

In den USA und Europa sind jene am Vormarsch, die den Klimawandel leugnen oder ignorieren. Diese Woche trägt das Bündnis Ende Gelände den Protest gegen sie ins deutsche Braunkohlerevier – mit zivilem Ungehorsam und Blockaden.  Dieser Sommer ist nur ein Vorgeschmack darauf, was uns in Zukunft bevorsteht. Bis zum Ende des Jahrhunderts könnten jährlich 152.000 Menschen an Hitzewellen von über 35 Grad sterben –
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Dritte Flughafenpiste: Wirtschaftsinteressen vor Klimaschutz

Es war ein großer Sieg für den Klimaschutz: Anfang Februar entschied das Bundesverwaltungsgericht gegen den Bau einer dritten Start- und Landebahn am Flughafen Wien. Der Flughafen hat dagegen Revision eingebracht. Manuel Grebenjak zeichnet die politische und mediale Kampagne gegen die Entscheidung nach und legt offen, dass für die Mächtigen im Land Wirtschaftsinteressen weit vor dem Klimaschutz kommen. Am Ende könnte
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Standing Rock: mehr als ein letztes Aufbäumen vor Trump?

Der Bau der Dakota Access Pipeline wurde am 4. Dezember gestoppt. Damit ist den Standing-Rock-Sioux, ihren Unterstützer*innen und der amerikanischen Umweltgerechtigkeitsbewegung ein großer Sieg gelungen. Doch zum Feiern bleibt nicht lange Zeit. Der Kampf gegen fossile Projekte muss härter denn je weitergeführt werden – und sich noch mehr als bisher auf lokalen Widerstand stützen. Ein Etappensieg ist geschafft: Nach monatelangen
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Warum die österreichische Politik beim Klimaschutz zu kurz denkt

Die Bundesregierung verpasst sich eine neue Energie- und Klimastrategie – und lädt sogar die Bürger*innen dazu ein, diese mitzugestalten. Doch den oberflächlich betrachtet guten Vorsätzen und der möglichen Partizipation stehen gravierende Mängel wie fehlende Zielvorgaben und Intransparenz gegenüber. Der Blick aufs große Ganze fehlt zudem vollkommen. Man könnte fast meinen, Österreich hätte die Zeichen der Zeit erkannt. Schon seit Jahren
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