Posts byInes Mahmoud

Niemals aufgeben – Blockaden gegen OMV in Tunesien

In Tataouine im Süden Tunesiens finden seit Wochen heftige Proteste gegen Arbeitslosigkeit, Armut und Korruption statt. DemonstrantInnen blockieren die Produktionsstätten internationaler Energiekonzerne, haben ein Protestcamp in der Sahara aufgeschlagen und fordern eine Verstaatlichung der tunesischen Erdöl- und Erdgasreserven. Auch Standorte der österreichischen OMV wurden zum Schauplatz von zivilem Ungehorsam. Mit Hilfe des Militärs will die tunesische Regierung die Ordnung wieder
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Zielpunkt: „Ein Schlag ins Gesicht”

Montag dieser Woche hat die Supermarkt-Kette Zielpunkt offiziell Insolvenz angemeldet, erst am 25. November wurden Öffentlichkeit, Betriebsrat und MitarbeiterInnen darüber informiert. Viel wird jetzt über die Betroffenen diskutiert, Mosaik lässt sie selbst zu Wort kommen. Mehr als 2.700 FilialmitarbeiterInnen, etwa 80 Prozent von ihnen sind Frauen,  sowie 300 MitarbeiterInnen des Logistikzentrums stehen kurz vor Weihnachten vor der Arbeitslosigkeit. Und das
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Von Grenzen und Lagern

Spielfeld dient nun seit Wochen als Spielfeld, in dem sich Gewaltverhältnisse des Grenzkomplexes widerspiegeln. 2,2 Meter hoch und 3,7 Kilometer lang soll der Zaun sein mit Option auf Verlängerung auf die von Mikl-Leitern gewünschten 25 Kilometer. Für den Fall, dass die Menschen den Zaun durchbrechen, liegt noch Stacheldraht bereit. Verwahrt wird dieser in Containern, weil die Behörden sich um das
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Debatte Rot-Blau 6 | Reaktionen auf Rot-Blau: Bestätigung des Status-Quo

Der Wahlausgang im Burgenland in einer Koalition zwischen SPÖ und FPÖ sorgt für große Empörung. Die Koalition stelle das Ende der Sozialdemokratie dar. Der Aufschrei gegen den „Tabubruch“ ist mancherorts groß, denn dies würde die SPÖ nun in ein rassistisches Spektrum rücken. Rot-Blau ist jedoch weniger ein Tabubruch, als eine Bestätigung des Status Quo. Die neue Koalition im Burgenland macht die
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Chapel Hill: Muslimische Leben zählen!

Seit gestern geht der Hashtag #MuslimLivesMatter auf Twitter um die Welt, um zu zeigen: Die Leben von MuslimInnen zählen! Das Problem ist nur: Sie scheinen es nicht für alle zu tun. Jedenfalls nicht im gleichen Maß wie die Leben jener, die nicht zu „den Anderen“ gemacht werden. Nicht wie für jene, für die ein unausgesprochenes #WhiteLivesMatter ohnehin immer gilt. Zu
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